Unser Körper - Unser Lastenträger?

HYPNOTHERAPIE kann durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte einen Transformationsprozess einleiten. Sie entdecken, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit es Ihnen mit ihrem Körper (wieder) gut gehen kann. 

Hypnotherapie und medizinischen Hypnose vermitteln einen Ausflug in Ihre innere Erlebniswelt. Hier sind Beschwerden als Bilder, Sinneseindrücke und Empfindungen kodiert. Sie können durch Vorstellungen die Bilder, Sinneseindrücke und Empfindungen aktiv umgestalten. Das kann den Heilungsprozess einleiten. Ausserdem können Sie erkennen, unter welchen Bedingungen die Beschwerden verstärkt oder erleichtert werden.

Unser Körper trägt und bewegt uns.

Er ist ein Zusammenschluss von Zellen, durchflossen von Blut, gehalten von Knochen und Muskeln, durchzogen von Nerven, geflutet von Hormonen und Botenstoffen, begrenzt und umschlossen von Haut. Wir nehmen wahr durch ihn, orientieren uns durch ihn, wir reagieren mit ihm, genießen durch ihn.

Manche Anfälle von Optimierungswahn trägt er klaglos mit. Aber irgendwann, hat er die Nase voll, unbeachtet einfach so funktionieren zu sollen mit abnehmenden Pausen, steigenden Anforderungen, Reizüberflutung, Genussabstinenz, unpassender Nahrungsaufnahme, Sportzwang und wer weiß, was noch allem.

Können Sie sich den folgenden oder einen ähnlichen Monolog Ihres Körpers vorstellen?

Da es mit dem verbalen Reden zwischen ihm und seinem Besitzer noch nicht so klappt, müssen andere Wege gefunden werden, auf sich aufmerksam zu machen. Um mit seinem Besitzer möglichst schnell in Kontakt zu kommen, werden ein paar Strategien ausprobiert:

Zum Beispiel weiß er aus früheren Erfahrungen, dass man ihm etwas Aufmerksamkeit schenkt, wenn er schmerzt. Also beschließt er in seiner Verzweiflung, nachdem er seit Jahr und Tag nach der Fahrt im Auto in diesen harten Bürostuhl gesetzt wurde oder immer so schwere Dinge heben musste, ein paar Rückenschmerzen auszusenden oder einen kleinen Stich im Knie oder… mal sehen was passiert!

Ach, wie würde er sich freuen, mal wieder einfach so genüsslich im warmen Wasser zu liegen, einfach vor sich hinzutreiben, einfach nur spazieren zu gehen, einfach nur zu schauen, einfach nur berühren, einfach nur spüren, einfach nur gut gehen lassen, wenigstens ein bisschen. Bitte! Bitte!

Nichts geschieht! Die Befehle laufen weiter und er zwingt sich für ein Weilchen wieder brav den Anforderungen zu genügen. Neue Strategien werden ersonnen, die Körpersysteme beginnen sich zu alliieren in der Rebellion. Man beschließt die Intensität der Beschwerden zu erhöhen und andere Beschwerden hinzuzufügen.

Der Körperbesitzer versteht es immer noch nicht. Er beginnt sogar auf den Körper zu schimpfen, was der natürlich gar nicht gerne hört und beginnt zu schmollen: immer hätte er alles mitgemacht und jetzt, wo er sich mal etwas Beachtung verschaffen möchte, wird er auch noch dumm angemacht! Wie soll er sich nun entscheiden, er würde doch so, so gerne ein wenig liebevoll und mit Wertschätzung behandelt werden, aber nein, er soll gut aussehen, funktionieren und ansonsten die Klappe halten! Na, gut, er kann es ja nochmal mit etwas Geduld probieren. Also, wieder ran im alten Muster und banges Hoffen auf Veränderung.

Ah, und welche Freude, nun doch mal hier eine kleine Auszeit, eine Massage, da ein langes Ausschlafen, dort ein wohliges Bad und sogar mal wieder… ah, tut das gut! Nicht schlecht! – Aber ich brauche mehr! Mehr davon! Mit ab- und zu kann ich mich nicht mehr abspeisen lassen: Ich schaffe es nicht mehr! Wenn der Ignorant da oben, das nicht bald einsieht, muss ich ihn komplett aus dem Verkehr ziehen. Notbremse ziehen!

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